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17.06.2019

Travel Insights Mai 2019

Sommerbilanz stagniert

Der Buchungsmonat Mai 2019 endet im Reisevertrieb mit Sommerumsätzen auf gutem Vorjahresniveau (Mai 2018: +8 Prozent): Zunehmende Buchungsumsätze im Online-Segment (+4 Prozent) gleichen dabei die Verluste im stationären Vertrieb (-2 Prozent) annähernd aus. Dank eines guten Frühbucheraufkommens für die kommende Wintersaison (+7 Prozent) erreichen die Monatsumsätze im Mai insgesamt ein kleines Plus von einem Prozent.

Die Branche hofft auf ein starkes Last Minute-Geschäft in diesem Jahr, denn um mit der Sommersaison 2018 gleichzuziehen, stehen 27 Prozent des letztjährigen Saisonumsatzes noch aus. Ob sich diese Hoffnung erfüllt, werden erst die kommenden Buchungsmonate erweisen, doch zeigen sich im Mai erste, zuversichtlich stimmende Indizien: Ein Viertel des gesamten, im Mai gebuchten Umsatzvolumens entfällt auf kurzfristige Sommerbuchungen für die Reisemonate Mai und Juni 2019. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Zugewinn von 1,6 Prozentpunkten. Im Gegenzug sind die sommerlichen Reisemonate Juli und August (29,3 Prozent) sowie die Herbstmonate September und Oktober (21,3 Prozent) umsatzanteilig schwächer als im Vorjahr gebucht.

Mit Sommerumsätzen insgesamt auf Vorjahresniveau bleibt die kumulierte Bilanz bei einem Minus von zwei Prozent. Die Sommersaison 2019 läuft gegen eine besonders starke Vorjahressaison, die zu diesem Zeitpunkt kumuliert ein Umsatzplus von 14 Prozent aufwies. Würde sich die Branche mit dem Sommer 2017 vergleichen, hätte die aktuelle Bilanz ein schönes Wachstum vorzuweisen.

Die vergleichsweise guten Kurzfristbuchungen im abgelaufenen Buchungsmonat Mai sind vor allem dem Reisemonat Juni mit seinen Feier- und Ferientagen zu Pfingsten zugutegekommen. Sein Umsatzplus von aktuell 10,6 Prozent reicht allerdings nicht aus, um die Mai-Verluste wettzumachen (-15,0 Prozent). Die Reisemonate zu den großen Sommerferien im Juli und August liegen in Umsatz derzeit noch 2,8 beziehungsweise 2,0 Prozent unter Vorjahr. Kleine Zugewinne im Vergleich zum Vormonat kann noch der Oktober für sich verbuchen: Der letzte Reisemonat der Sommersaison ist neben dem Juni der einzige mit derzeit positiver Umsatzbilanz (+4,7 Prozent). Der Frühbucher erweist sich als unverändert stabile Komponente im Reisegeschäft: Mit 24,3 Prozent war im Buchungsmonat Mai bereits fast ein Viertel des Gesamtumsatzes Reisebuchungen für die Wintersaison 2019/20 und später geschuldet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat hat auch der Frühbucher umsatzanteilig 1,4 Prozentpunkte gewonnen. 

Über GfK

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