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Nürnberg, 13.01.2022

In Heidelberg gibt es deutschlandweit die meisten jungen Haushalte

Heidelberg hat die meisten jungen Haushalte. In keinem anderen deutschen Kreis gibt es einen höheren Anteil an Haushalten, deren Hauptverdiener unter 30 Jahren ist, als in der baden-württembergischen Universitätsstadt. Prozentual die meisten Seniorenhaushalte gibt es hingegen im Kreis Suhl in Thüringen. Das zeigt die neu veröffentlichte Studie „GfK Bevölkerungsstrukturdaten 2021“, die die regionale Verteilung von Familien-, Alters-, Einkommens- und Bebauungsstrukturen in Deutschland ausweist.


Fast 23 Prozent aller Haushalte in Heidelberg sind junge Haushalte – damit liegt die Universitätsstadt mehr als 96 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Auf den Plätzen zwei und drei des Rankings folgen die Stadtkreise Bayreuth und Regensburg, wo in fast 20 Prozent aller Haushalte der Haushaltsvorstand unter 30 Jahren ist. Damit liegen die beiden Kreise mehr als 70 Prozent über dem deutschen Durchschnitt.

Neu in den Top 10 sind die beiden fränkischen Stadtkreise Bayreuth und Erlangen: Bayreuth schiebt sich im Vergleich zu 2020 um 13 Ränge nach vorne auf Platz zwei, während sich Erlangen um acht Ränge verbessert und nun den neunten Platz belegt. Erwähnenswert ist außerdem, dass die Top 10 Kreise ausschließlich Städte sind und mindestens 58,5 Prozent über dem deutschen Bundesdurchschnitt liegen.

Alexandra Deutsch, GfK-Expertin im Bereich Geomarketing, erklärt: „Ein Blick auf die Top 10 der Kreise mit dem höchsten Anteil an jungen Haushalten zeigt, dass die stark überdurchschnittlichen Werte unter anderem auf große Universitäten in den jeweiligen Städten zurückzuführen sind. Umgekehrt befinden sich die Kreise mit der geringsten Anzahl an jungen Haushalten in ländlichen Gebieten, vor allem im Osten des Landes. Den letzten Platz belegt, wie auch schon in den Vorjahren, der Landkreis Spree-Neiße, wo der Hauptverdiener nur in etwas mehr als 5 Prozent aller Haushalte unter 30 Jahren ist.“


Seniorenhaushalte vor allem auf dem Land und im Osten

Die meisten Haushalte, in denen der Hauptverdiener 60 Jahre oder älter ist, finden sich entsprechend eher in ländlichen Gebieten und vor allem im Osten. Der Landkreis Spree-Neiße, der bei den jungen Haushalten den letzten Platz belegt, befindet sich deutschlandweit auf Platz neun der Seniorenhaushalte. Den höchsten Anteil gibt es im Stadtkreis Suhl in Thüringen, wo mehr als 48 Prozent aller Haushaltsvorstände über 60 Jahren sind. Damit liegt der Kreis fast 32 Prozent über dem Landesdurchschnitt.

Mit nur etwas mehr als 27 Prozent gibt es die wenigsten Seniorenhaushalte im Stadtkreis Heidelberg, wo es gleichzeitig auch die meisten jungen Haushalte gibt. Insgesamt weisen 271 aller 401 Kreise in Deutschland einen überdurchschnittlichen Anteil an Seniorenhaushalten auf. Ein überdurchschnittlicher Anteil junger Haushalte findet sich hingegen nur in 114 deutschen Kreisen. Junge Menschen wohnen also regional wesentlich selektiver und geballter. 

 


Zur Studie

Bei den „GfK Bevölkerungsstrukturdaten“ handelt es sich um soziodemografische Daten auf verschiedenen regionalen Ebenen. Sie beschreiben Bevölkerung und Haushalte in Deutschland hinsichtlich ihrer Haushaltsstruktur (Ein- und Mehrpersonenhaushalte mit und ohne Kinder sowie Ausländerhaushalte), der Altersstruktur (Alter des Haushaltsvorstands) sowie der Einkommens-struktur (Unterscheidung von sieben Einkommensklassen). Daneben liegen auch Daten zur Bebauungsstruktur (Ein- und Zwei-, sowie Mehrfamilienhäuser usw.) vor.

Die GfK Bevölkerungsstrukturdaten werden in Marketing und Vertrieb von Unternehmen zur Zielgruppenlokalisierung eingesetzt. Sie zeigen beispielsweise detailliert, wo es sich lohnt für bestimmte Produkte zu werben. Die Studie zu den GfK Bevölkerungsstrukturdaten kann für alle deutschen Stadt- und Landkreise, für alle Gemeinden und Postleitzahlgebiete sowie auf Ebene der Stadt- und Ortsteile oder für 2,9 Millionen Straßenabschnitte bei GfK im Bereich Geomarketing bezogen werden.

 

Weitere Informationen
zu den regionalen Marktdaten von GfK finden Sie hier.

Bildmaterial
Grafiken in Druckauflösung finden Sie hier.

 

Pressekontakt: Eva Böhm, T +49 911 395 4440, public.relations@gfk.com

Download Pressemitteilung:

 

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