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Travel and Hospitality|Germany|German

Travel Insights April 2019

14.05.2019

Kleines Winterlicht im tiefen Sommerschatten

Die späteren Osterferien und ein starker Vorjahresmonat verhageln dem Reisevertrieb im April die Umsatzbilanz. Lediglich das Last Minute-Geschäft für den letzten Reisemonat der Wintersaison 2018/19 und die Frühbucherumsätze für die kommende Wintersaison fallen positiv aus. Die mit Sommerurlaubsbuchungen erzielten Umsätze – sie stehen für rund 72 Prozent des Monatsumsatzes im April – liegen hingegen 12 Prozent unter dem Vorjahr. 

Die gute Nachricht zuerst: Die mit dem Buchungs- und Reisemonat April beendete Wintersaison 2018/19 schließt mit kumuliert fünf Prozent höheren Umsätzen im Vergleich zum Vorjahr ab. Das diesjährige Last Minute-Geschäft ist so gut ausgefallen (+28 Prozent), dass sich die Bilanz trotz niedrigen Umsatzvolumens zum Vormonat nochmal leicht verbessern konnte. Der Oster-Reisemonat April endet mit einem Umsatzplus von 30,6 Prozent und kann damit die Verluste im März (-14,1 Prozent) und Februar (-3,3 Prozent) locker ausgleichen.

Weniger gut liefen die Buchungen mit Sommerurlauben zur Reisezeit zwischen Mai und Oktober 2019: Die Umsatzeingänge im April liegen 12 Prozent unter dem Vorjahresmonat, der allerdings wachstumsstark ausgefallen war (April 2018: +21 Prozent). Die kumulierte Sommerbilanz verschlechtert sich damit um einen Prozentpunkt und weist nun ein Minus von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahressommer auf. Sowohl in den Reisebüros als auch online wurden weniger Sommerreisen gebucht und die Rückgänge betreffen alle klassischen Sommerreiseziele gleichermaßen. Im April vergangenen Jahres standen Sommerbuchungen für 77,5 Prozent des Monatsumsatzes, im diesjährigen April 2019 lediglich für 72,3 Prozent – ein Verlust von 5,2 Prozentpunkten. Gut ein Fünftel des Buchungsvolumens war dafür bereits frühen Winterbuchungen für die Saison 2019/20 geschuldet (+3,3 Prozentpunkte).

Die Umsatzbilanzen der einzelnen Reisemonate des Sommers: Die späteren Pfingstferien sorgen für die alljährlich wiederkehrenden Umsatzverschiebungen im Mai/Juni. Allerdings fallen die Maiverluste mit minus 15,3 Prozent höher aus als die Zugewinne im Juni (+9,5 Prozent). Der Reisemonat Juli liegt nach Umsatz 2,6 Prozent, der August 1,2 Prozent und der September 3,6 Prozent unter Vorjahr. Lediglich der Herbstreisemonat Oktober weist neben dem Juni noch ein Plus auf (+4,4 Prozent).

 

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Roland Gaßner  
 
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