Der Binnentourismus zeigt sich zweigeteilt

Im Gegensatz zu der Entwicklung bei den Auslandsreisen, zeichnet sich bei den Inlandsreisen ein anderes Bild ab. Wenn auch nur leicht überdurchschnittlich, haben sich hier die längeren Aufenthalte positiv entwickelt. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Reisen ab fünf Tage um 0,8 Prozent auf 8,6 Millionen an. Insgesamt unternahmen die Deutschen im Untersuchungszeitraum 24,1 Millionen Reisen im eigenen Land. Das sind 200.000 Reisen mehr als im Vorjahr (+ 0,7 Prozent). Die großen Gewinner im Inland sind die Bundesländer an Nord- und Ostsee. Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen verzeichnen überdurchschnittliche Zuwächse, während hingegen gerade in den bayerischen Alpen auch dieses Jahr empfindliche Gästeverluste hingenommen werden mussten. Der Mangel an Schnee und dem damit entgangenen Winterzauber kann man zumindest kurzfristig kaum äquivalente Attraktionen entgegensetzen.


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