GfK erwägt Zwei-Standort-Strategie in Nürnberg

Personalplanung überschreitet Kapazität am Nordwestring


Nürnberg, 2. Oktober 2008 – Der Vorstand und der Aufsichtsrat der GfK AG sind nach reiflicher Überlegung zu dem Entschluss gekommen, das in einem ersten Schritt als „Hochhaus“ bezeichnete Neubauprojekt nicht, wie ursprünglich vorgesehen, auf dem Gelände am Nordwestring zu realisieren.

Im Verlauf der diesjährigen Planungsrunde für die nächsten Jahre wurde deutlich, dass die ehrgeizigen Umsatz- und Personalpläne der inländischen GfK-Geschäftsführer von einem deutlich höheren Personalbedarf ausgehen, als die im Bauantrag für das Hochhaus vorgesehene Kapazität. Von Nürnberg aus wächst die GfK auch im Inland weiterhin sehr dynamisch.

Der als möglicher zweiter Schritt in der Baumaßnahme vorgesehene "Riegel" ließe eine weitere Expansion zu, ist aber schon im Planungsstadium auf große Kritik in der Belegschaft gestoßen. Insgesamt lässt sich damit aufgrund der begrenzten bebauungsfähigen Fläche auf dem GfK-Gelände die angestrebte "Ein-Standort-Strategie" leider nicht umsetzen.

Auf seiner letzten Sitzung am 26. September hat der Aufsichtsrat den Vorstand daher gebeten, bis zur nächsten Sitzung im Dezember weitere Alternativen zu prüfen – also eine "Zwei-Standort-Strategie" zu untersuchen.

Als Alternativen für den zweiten Standort schlägt der Aufsichtsrat die Untersuchung der Anmietung geeigneter Bürokapazitäten oder den Bau entsprechender Büroflächen in der Metropolregion Nürnberg vor. Der GfK-Betriebsrat begrüßt diese Vorgehensweise.

In diesem Zusammenhang wird auch das Parkhaus auf dem Grundstück Poppenreuther Straße/Vogelherdstraße, dessen Errichtung durch die Baumaßnahme am Nordwestring notwendig geworden wäre, nicht mehr beansprucht.

Die GfK AG dankt der Stadt Nürnberg für die gute Kooperation bei der Bearbeitung des bisherigen Bauantrags.

Zur GfK Gruppe

Die GfK Gruppe, weltweit die Nummer 4 der Marktforschungsunternehmen, ist in den drei Sektoren Custom Research, Retail and Technology und Media aktiv. Die GfK Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz von 1.162,1 Millionen Euro. Insgesamt gehören der GfK Gruppe 115 operative Unternehmen an, die über 100 Länder abdecken. Von den 9.457 Beschäftigten (Personalbestand in Vollzeit, Stand 30. Juni 2008) arbeiten 81,6 Prozent außerhalb Deutschlands. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gfk.com

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