Provinz punktet bei der Reichweite

Ergebnisse des GfK Standortatlas Deutschland 2008

Nürnberg, 2. Juli 2008 – Berlin, Hamburg und München heißen die drei Einzelhandelszentren mit der absolut gesehen stärksten Einzelhandels-Kaufkraft. Allerdings haben besonders kleine und mittlere Städte in Deutschland eine im Vergleich zu ihrer Einwohnerzahl oft überproportional große Relevanz für den Einzelhandel. Das sind Ergebnisse aus dem GfK Standortatlas Deutschland 2008.

Auch in diesem Jahr führen Berlin, Hamburg, München und Stuttgart die Rangliste der Städte mit dem größten Nachfragevolumen im Marktgebiet an. Dabei kann Berlin insgesamt eine Einzelhandels-Kaufkraft von knapp 24 Milliarden Euro auf sich vereinen, gefolgt von der Elbmetropole Hamburg mit 17,6 Milliarden Euro, welche damit knapp vor München mit 17,2 Milliarden Euro liegt. Dahinter liegt auf Platz 4 mit 15,2 Milliarden Euro Einzelhandels-Kaufkraft ebenfalls eine süddeutsche Stadt – Stuttgart.

Die Top Ten der deutschen Städte mit der höchsten Reichweite im Verhältnis zur Einwohnerzahl offenbart, dass insbesondere kleinere Städte in vergleichsweise dünn besiedelten Regionen ein Vielfaches ihrer Einwohnerzahl als potenzielle Einzelhandelskunden anziehen können. Zum Einzugs- oder Marktgebiet einer Stadt gehören dabei alle umliegenden Gemeinden, deren Bewohner einen wesentlichen Teil ihres Einkaufsbedarfs in dieser Stadt abdecken. Offenburg, Gießen und Bad Oeynhausen führen diesen Vergleich an.

So dient Offenburg beispielsweise nicht nur seinen knapp 60.000 Einwohnern als Einkaufort sondern ist auch das Shoppingziel für Bewohner des Schwarzwalds sowie für Gemeinden aus dem angrenzenden Frankreich, inklusive der Region Straßburg. Dadurch umfasst das Einzugsgebiet das 13-fache des Einwohnerpotenzials. Ähnliches gilt für Gießen, das trotz seiner relativ geringen Größe als Einzelhandelsmittelpunkt für das ansonsten vergleichsweise dünn besiedelte Mittelhessen fungiert. Die Größe eines Stadtgebiets sagt wenig über das tatsächliche Gewicht dieser Stadt als Einzelhandelsstandort aus.

Zur Studie

GfK GeoMarketing hat im jährlich erscheinenden "GfK Standortatlas Deutschland" für mehr als 450 städtische Einzelhandelszentren mit einer Einwohnerzahl von über 20.000 die möglichen Einzugsbereiche abgegrenzt und die einzelhandelsrelevante Kaufkraft für diese Gebiete, differenziert nach zwölf Warengruppen, errechnet. Die Studie zeigt, welche unterschiedlichen Marktpotenziale für Einzelhandel und Projektentwickler in den Marktgebieten relevanter Städte und Wirtschaftszentren im Bundesgebiet grund­sätzlich bestehen. Darüber hinaus geben die Werte "GfK Einzelhandelsumsatz" und "GfK Einzelhandelszentralität" Auskunft über die Leistungsstärke des örtlichen Einzelhandels.

Weitere Informationen: Cornelia Lichtner, Tel: +49 7251 9295-270,  Fax +49 7251 9295-290, c.lichtner@gfk-geomarketing.com

Zur GfK Gruppe

Die GfK Gruppe, weltweit die Nummer 4 der Marktforschungsunternehmen, ist in den drei Sektoren Custom Research, Retail and Technology und Media aktiv. Insgesamt gehören der GfK Gruppe 115 operative Unternehmen an, die über 100 Länder abdecken. Von den 9.297 Beschäftigten (Stand 31. März 2008) arbeiten 81,1 Prozent außerhalb Deutschlands. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gfk.com.

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Provinz punktet bei der Reichweite

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