Preisspanne der GfK-Aktien bei Euro 15,50 bis Euro 18,50

· Das Emissionsvolumen des größten Marktforschungsunternehmens in Deutschland liegt bei Euro 95 Millionen bis Euro 113 Millionen (inklusive Mehrzuteilungsoption)
· Zeichnungsfrist vom 14. bis zum 21. September 1999
· Notierungsaufnahme voraussichtlich am 23. September 1999

Frankfurt, den 14. September 1999. - Die Preisspanne für die Aktien des größten Marktforschungsunternehmens in Deutschland liegt bei Euro 15,50 bis Euro 18,50. Dies gab das Unternehmen heute auf einer Pressekonferenz in Frankfurt bekannt. Die Zeichnungsfrist für die GfK-Aktien beginnt heute und endet am Dienstag,
den 21. September 1999. Vom 13. bis 21. September stellt das Management das Unternehmen deutschen und internationalen Investoren im Rahmen der Roadshow vor. Die nennwertlosen Stammaktien mit der Wertpapierkennummer 587 530 sollen ab dem 23. September 1999 im Amtlichen Handel notiert werden, nachdem der Emissionspreis voraussichtlich am 22. September 1999 bekanntgegeben wird.


Geplant ist die Plazierung von bis zu 5,45 Millionen Inhaber-Stammaktien. Sie ergeben sich aus der Inanspruchnahme des genehmigten Kapitals in Höhe von circa 4,35 Millionen nennwertlosen Stammaktien und dem Verkauf aus Altaktionärsbesitz in Höhe von rund 1,1 Millionen Aktien. Darüber hinaus besteht eine Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) von rund 0,65 Millionen Aktien. Das an der Börse zugelassene Aktienkapital wird nach IPO und Ausnutzung des Greenshoe ungefähr Euro 66,4 Millionen oder 25,9 Millionen Aktien betragen.

Die Plazierung erfolgt im Rahmen eines öffentlichen Angebots in Deutschland sowie einer Privatplazierung im Ausland. Konsortialführer sind die Deutsche Bank AG und die Warburg Dillon Read AG. Weitere Mitglieder im Konsortium sind die Bayerische Landesbank, die SchmidtBank und die Dresdner Bank.

Dr. Wübbenhorst, Vorstandsvorsitzender der GfK AG, zufolge wird mit dem Börsengang vor allem die internationale Expansion weiter vorangetrieben: "Die Globalisierung in der Marktforschung nimmt weiter zu. Die Fähigkeit, für unsere Kunden global tätig zu werden, ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren." So sollen auch die Erlöse aus dem Börsengang unter anderem für den weiteren Ausbau der internationalen Präsenz verwendet werden. "Vor allem in den USA, Lateinamerika und Asien werden wir uns verstärkt engagieren, sei es über strategische Allianzen, den Ausbau von bestehenden Beteiligungen oder gegebenenfalls Akquisitionen", kommentierte Dr. Wübbenhorst.

Mit dem Börsengang wird auch die Möglichkeit genutzt, Führungskräfte und Mitarbeiter stärker an das Unternehmen zu binden. Für das Management wurde ein Stock-Options-Programm entwickelt. Mitarbeiter werden die Möglichkeit der bevorzugten Zuteilung sowie einen Preisabschlag von zehn Prozent im Zuge des Börsengangs erhalten.

Technologische Marktführerschaft als Basis des Erfolgs

Die GfK Gruppe sieht sich als Trendsetter in der Entwicklung innovativer Methoden und Marktanalysen. Insbesondere im Zukunftsmarkt Neue Medien konnte die GfK bereits eine starke Position aufbauen.

"Die Internet-Forschung ist ein Markt mit großem Potential. Der GfK Online-Monitor ist ein Beispiel für innovative Produkte in diesem Bereich. Wir haben kürzlich eine Kooperationsvereinbarung mit dem US-Institut Media Metrix Inc. dem französischen Forschungsunternehmen IPSOS abgeschlossen, um gemeinsam ein neues Instrument zur Reichweitenforschung im Internet auf den Markt zu bringen. Damit kommen wir unserem Ziel, eine führende Position in allen Bereichen der Internet-Forschung zu erlangen, einen großen Schritt näher", so Dr. Wübbenhorst.

GfK auf Wachstumskurs

Die GfK Gruppe, das größte deutsche Marktforschungsunternehmen, erwirtschaftet seit Jahren zweistellige Zuwächse in Gesamtertrag und Ergebnis.

"Der Erfolg des Jahres 1998 hat noch einmal gezeigt, dass wir für den Börsengang gut gerüstet sind. Wie die Halbjahresergebnisse belegen, wird auch 1999 aller Voraussicht nach ein sehr erfolgreiches Jahr werden", so Dr. Wübbenhorst.

Mit dem Verlauf des Geschäftsjahres ist die GfK bisher sehr zufrieden. 83 Prozent des für 1999 geplanten Auftragsvolumens (gegenüber 77 Prozent im Vorjahr) sind per Ende Juni bereits durch den Auftragsbestand abgedeckt. Gemäß den Halbjahreszahlen zum 30.Juni. 1999 liegt die Gesamtleistung (Umsatz inklusive Bestandsveränderung) mit 351,1 Millionen DM weit über dem Vorjahreswert (290,1 Millionen DM). Das Ergebnis vor Steuern beträgt 20,8 Millionen DM (Vorjahr: 19,0 Millionen DM). Angesichts der Tatsache, dass die Halbjahresergebnisse des Vorjahres durch positive Sondereffekte beeinflusst waren, ist die Ergebnissteigerung überaus zufriedenstellend.
Insgesamt steigerte die GfK Gruppe im Geschäftsjahr 1998 den Gesamtertrag (Gesamtleistung und sonstige betriebliche Erträge) von 540,8 um
80,4 Millionen DM auf 621,2 Millionen DM, eine Erhöhung um 14,9 Prozent. Auch das Ergebnis vor Steuern der GfK lag 1998 mit 33,3 Millionen DM
oder einem Plus von 25,5 Prozent deutlich über dem Vorjahreswert.

Die GfK Gruppe, in Europa und weltweit eines der führenden Markt-forschungsunternehmen, umfaßt neben fünfzehn deutschen Tochterunternehmen in Nürnberg und Frankfurt am Main weltweit 87 Niederlassungen und Beteiligungen in 41 Ländern. Von den etwa 3.600 Beschäftigten arbeiten gut 1.300 in Deutschland.

Weitere Informationen zum Börsengang der GfK AG erhalten Sie bei:

Gavin Anderson & Company
· Christian Weyand, Tel: 069 9596 10-15
· Elisabeth von Schönborn, Tel: 069 9596 10-14

Dr. Ulrike Schöneberg
Tel: (0911) 395-2645
Fax: (0911) 395-4041
public.affairs@gfk.com

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