Börsengang

Das schnelle Wachstum der GfK machte organisatorische Änderungen erforderlich. Bereits 1984 war der Marktforschungsbetrieb aus dem Verein ausgegliedert worden. Die bereits damals angestrebte Rechtsform der AG wurde allerdings noch nicht verwirklicht, da GmbHs kurzfristiger zu realisieren waren.

Mit dem 23. Januar 1990 wurde die GfK dann zur GfK Aktiengesellschaft. Ihr erster Vorstandsvorsitzender war Klaus Hehl. Begründet wurde der Schritt mit höherer Flexibilität und vereinfachter Kapitalbeschaffung für weiterhin anspruchsvolle Wachstumsziele. Ein Börsengang war zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht geplant. Dieser Schritt wurde dann im Jahr 1995 unter dem Vorsitz von Peter Zühlsdorff vom Aufsichtsrat beschlossen. Klaus Hehl und der Vorstand wurden beauftragt, die notwendigen Vorbereitungen einzuleiten.

Nachdem Professor Klaus L. Wübbenhorst im Jahr 1998 den Vorstandsvorsitz übernahm, ging es in die Endphase der Vorbereitung des Börsengangs. Am 23. September 1999, 9:09 Uhr wurde die GfK-Aktie erstmals an der Frankfurter Börse zu einem Kurs von 20,00 Euro notiert, 1,50 Euro über dem Zeichnungskurs.

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GfK-Nürnberg e.V.

Der GfK-Nürnberg e.V. ist ein 1934 gegründeter Verein zur Förderung der Marktforschung. Zugleich ist er Hauptanteilseigner der GfK AG. Mehr...