GfK Gruppe: www.gfk.com
Die GfK Gruppe hat im Jahr 2007 die Aufteilung ihres Geschäfts nach Regionen neu geordnet. Das Unternehmen ist seit geraumer Zeit verstärkt in den neuen Wirtschaftsräumen Lateinamerika, Zentral- und Osteuropa sowie Asien und Pazifik tätig. Die aktuelle Regioneneinteilung folgte der dynamischen Entwicklung der Emerging Markets und stellt sich wie folgt dar: Deutschland, Westeuropa/Mittlerer Osten/Afrika, Zentral- und Osteuropa, Nordamerika, Lateinamerika sowie Asien und Pazifik.
Die GfK Gruppe verfügt über ein Netzwerk eigener Unternehmen, die weltweit über 100 Länder abdecken. Geografisch ist das Geschäft in sechs Regionen aufgeteilt:

Im Geschäftsjahr 2007 konnten alle Regionen gegenüber dem Vorjahr organisch wachsen.

DEUTSCHLAND: Die GfK Gruppe ist weiterhin unangefochtener Marktführer in Deutschland. Im Jahr 2007 steigerte sie ihren Umsatz in ihrem Mutterland um 7,7 Prozent auf 290,3 Millionen Euro (2006: 269,6 Millionen Euro). Dies entspricht einem Viertel des in der GfK Gruppe insgesamt erwirtschafteten Umsatzes. Das Umsatzwachstum war ausschließlich organisch bedingt und ist vor allem der hervorragenden Geschäftsentwicklung im Geschäftsfeld Retail and Technology zuzuschreiben, wo über Deutschland auch viele internationale Aufträge koordiniert werden.


WESTEUROPA/MITTLERER OSTEN/AFRIKA: Mit 480,5 Millionen Euro ist Westeuropa/Mittlerer Osten/Afrika die umsatzstärkste Region der GfK Gruppe. Vom Umsatzzuwachs in Höhe von 5,0 Prozent waren 4,5 Prozentpunkte organischer Natur. Akquisitionsbedingt erhöhte sich der Umsatz um 1,1 Prozent. Wechselkurseffekte minderten das Wachstum um 0,7 Prozentpunkte. Die Geschäftsfelder Retail and Technology, Custom Research und Media entwickelten sich besonders gut.


ZENTRAL- UND OSTEUROPA: In der Region Zentral- und Osteuropa steigerte die GfK ihren Umsatz um 13,4 Prozent auf 73,1 Millionen Euro (2006: 64,4 Millionen Euro). Das organische Wachstum belief sich auf 12,4 Prozentpunkte. Insbesondere die in Russland, Polen und Ungarn ansässigen Tochterunternehmen steigerten ihre Umsätze deutlich. Wechselkurseffekte führten zu einer Umsatzsteigerung von 1,0 Prozentpunkten.


NORDAMERIKA: Der sich beschleunigende Währungsabschwung des US-Dollars hat das Umsatzwachstum der Region mit 8,2 Prozent belastet. Dadurch sank der Gesamtumsatz um 6,5 Prozent von 257,3 Millionen Euro auf 240,7 Millionen Euro. Organisch wuchs der Umsatz um 1,8 Prozent. Die GfK befindet sich mittlerweile in Nordamerika auf Platz sieben unter den Top-10-Marktforschungsinstituten.


LATEINAMERIKA: Die Region Lateinamerika zeichnete sich durch eine außerordentlich hohe Wachstumsdynamik aus. Gegenüber dem Vorjahr erzielte die GfK Gruppe in dieser Region einen Umsatzanstieg von 12,9 Prozent auf 26,7 Millionen Euro (2006: 23,7 Millionen Euro). Mit einem organischen Wachstum von 14,4 Prozentpunkten erreichten die GfK Unternehmen in dieser aufstrebenden Region die zweithöchste organische Wachstumsrate innerhalb des Konzerns. Wechselkurseffekte reduzierten den Umsatz um 1,5 Prozentpunkte.


ASIEN UND PAZIFIK: Mit einem Anstieg um 28,4 Prozent von 39,6 Millionen Euro im Jahr 2006 auf 50,8 Millionen Euro erzielte die GfK im Geschäftsjahr 2007 in Asien und Pazifik den prozentual höchsten Umsatzzuwachs aller Regionen. Davon war der größte Anteil, 15,9 Prozentpunkte, anorganischer Natur. Mit 17,9 Prozentpunkten erreichte die Region Asien und Pazifik auch die höchste organische Wachstumsrate der GfK Gruppe. Wechselkurseffekte schmälerten das Umsatzwachstum um 5,5 Prozentpunkte.

