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Neue digitale Karten für Deutschland, Österreich und Schweiz

Bruchsal, 22.03.2018

GfK DACH-Kartenedition 2018 mit zahlreichen Änderungen

Die neuen, digitalen GfK-Landkarten für Deutschland, Österreich und die Schweiz enthalten hunderte von Änderungen an Postleitzahlen und administrativen Gebieten wie Gemeinden. Aktuelle digitale Karten sind Grundlage für die genaue und fehlerfreie Verortung und Analyse von Unternehmensdaten und Marktpotenzialen.

GfK hat mehr als 80 digitale Landkarten für Deutschland, Österreich und die Schweiz auf den neuesten Gebietsstand aktualisiert. Dabei wurden hunderte von postalischen und administrativen Gebietsänderungen in die Karten eingepflegt. Die neuen Landkarteneditionen sind ab sofort verfügbar und enthalten alle offiziellen Gebietseinheiten zu Postleitzahlen und administrativen Einheiten wie Gemeinden oder Kreisen sowie weitere topografische Informationen.

Digitale Karten zu postalischen Gebieten (z.B. die 5-stelligen PLZ in Deutschland) bilden gemeinsam mit administrativen Gebieten (Bundesländer, Kreise und Gemeinden) die Grundlage für alle Analysen mit Ortsbezug – sei es im Marketing zur Lokalisierung von Zielgruppen und Marktpotenzialen, in der Versicherungswirtschaft zur Einschätzung von Kumulrisiken oder für die Planung von effizienten Vertriebs-, Liefer- und Servicegebieten.

Klaus Dittmann, Leiter der Kartografie-Abteilung von GfK im Bereich Geomarketing, erläutert: „Neben der Genauigkeit und Detailtreue der Karten ist die Aktualität entscheidend. Denn beim Arbeiten mit alten Karten lassen sich Unternehmensdaten, die sich auf aktuelle Ortsbezeichnungen beziehen, nicht korrekt zuordnen, es kommt zu Fehlern. Eine aktuelle Landkartenbasis ist auch notwendig, um Daten zum regionalen Marktpotenzial – etwa Kaufkraft- oder Umsatzdaten – richtig auszuwerten.“

Änderungen in Deutschland zu 2018

Administrativ:
Insgesamt haben bei 22 Gemeinden Änderungen stattgefunden: 14 Gemeinden werden aufgelöst, 3 Gemeinden neu gebildet. Durch Eingemeindungen und Ortsteilumlegungen ändert sich bei 14 Gemeinden der Grenzverlauf. Bei einer Gemeinde erfolgt eine ID-Änderung und bei 3 Gemeinden Namensänderungen. Damit ändert sich die Anzahl der Gemeinden von 11.130 (am 01.01.2017) auf 11.119 (am 01.01.2018).

Postalisch:
Im Jahr 1993 wurde im wiedervereinten Deutschland das 5-stellige Postleitzahlensystem eingeführt. Postleitzahlen werden fortlaufend an die aktuellen Anforderungen der Post und Verbraucher angepasst. Insofern haben die 5-stelligen Postleitzahlen schon viele Änderungen erfahren und auch zum 25. Jubiläumsjahr hat sich einiges getan:

  • Bei 48 der über 8.000 PLZ5-Gebiete gibt es Grenzänderungen auf Grund von Orts- und Straßenumlegungen. Drei Postleitzahlgebiete werden aufgelöst, ein neues geschaffen. Fünf Gebiete ändern den Namen. Zusätzlich gab es eine Vielzahl von Grenzkorrekturen.
  • Bei den 95 zweistelligen PLZ-Gebieten (Postregionen) gibt es bei 5 Gebieten Grenzänderungen, bei den einstelligen (Postzonen) eine.
  • Bei den 714 Postleitzahlbereichen ändert sich eine ID und 18 Grenzverläufe.

Änderungen in Österreich zu 2018

Administrativ:

  • Gemeinden: Insgesamt haben bei 9 Gemeinden Änderungen stattgefunden. Drei Gemeinden werden aufgelöst, bei einer Gemeinde erfolgt eine ID-Änderung, eine weitere Gemeinde erfährt eine Namensänderung und 4 Gemeinden eine Grenzkorrektur.
  • Zählsprengel: Insgesamt haben bei 13 Zählsprengel Änderungen stattgefunden. Bei 7 erfolgt eine ID Änderung und bei 6 Zählsprengeln Namensänderungen.
  • Bezirke: 1 Grenzänderung
  • Gerichtsbezirke: 4 aufgelöst, 1 Grenzkorrektur

Postalisch:

  • 4-stellige Postleitzahlgebiete: 12 Grenzänderungen auf Grund von Ortsumlegungen, 2 Grenzkorrekturen, 3 Namensänderungen

Änderungen in der Schweiz zu 2018

Administrativ:

  • Bezirke: 6 Bezirke werden aufgelöst, 1 Bezirk neu gebildet, 1 Grenzänderung
  • Gemeinden: 39 Gemeinden werden aufgelöst, 5 neu gebildet. Zudem gibt es 2 ID-Änderungen. Damit ändert sich die Anzahl der Gemeinden von 2.269 auf 2.235 (am 1.1.2018).

Postalisch:
Die Schweiz war nach Deutschland und den USA das dritte Land weltweit, das 1964 Postleitzahlen einführte. Dabei waren die Eidgenossen besonders vorausschauend: Denn obwohl für Adressen nur die ersten vier Ziffern verwendet werden, basiert das Schweizer System auf 6-stelligen Ziffern.

  • Diese 6-stelligen Kennziffern sind in der neuen Kartenedition für die Schweiz in einer eigenen Karte enthalten. Die Zusatzziffern werden postintern genutzt, um eine PLZ weiter zu unterscheiden: z.B. in verschiedene Postfachanlagen, Sortierzentren oder andere postinterne Einrichtungen.
  • 4-stellige Postleitzahlgebiete: Es gibt 5 aufgelöste PLZ, 32 Namensänderungen und 65 Grenzänderungen, 53 Grenzkorrekturen auf Grund von Ortsumlegungen

Abdeckung, Qualitätsstandard, Formate

Die vollständige Flächendeckung, nahtlos passende Grenzen ohne Überlappungen, vollständige Attributierung mit nationalen und lokalen Bezeichnungen und stufenlose Zoombarkeit garantieren die durchgängig hohe Qualität der Landkarten.

Wie alle digitalen Landkarten von GfK sind auch die neue GfK Karten-Editionen für Deutschland, Österreich und die Schweiz in allen gängigen Landkartenformaten wie .shp (ESRI), .tab (MapInfo), .gdb (GeoDatabase) und .lay (GfK) erhältlich. Daneben gibt es die Karten auch im Oracle (Spatial) Database Format für Oracle Business Intelligence Anwendungen.

Die Karten aller drei Länder sind – gemeinsam mit passenden aktuellen GfK Kaufkraftdaten – standardmäßig Bestandteil der neuen Geomarketing-Softwarelösung RegioGraph 2018.

Die Karten gehören zur 240 Länder umfassenden, weltweit größten Sammlung digitaler administrativer und postalischer Karten von GfK.

Weitere Informationen zu den digitalen Landkarten von GfK finden Sie hier.

Bildmaterial in Druckauflösung finden Sie hier.

Über GfK

GfK verknüpft Daten mit wissenschaftlichen Methoden und liefert mit innovativen Lösungen die Antwort auf zentrale Geschäftsfragen rund um Verbraucher, Märkte, Marken und Medien – jetzt und in der Zukunft. Als Forschungs- und Analysepartner verspricht GfK seinen Kunden weltweit “Growth from Knowledge”.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gfk.com/de.
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