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GfK stärkt Kundenorientierung und beschleunigt Digitalisierung mit umfassendem Transformations- und Investitionsprogramm

Nürnberg, 31.08.2017

Neue Strategie zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit: GfK will Kunden noch stärker in den Mittelpunkt stellen und digitale Innovationen signifikant fördern
• Transformation in eine agile, kundenorientierte Organisation soll schnellere Anpassung an verändertes Marktumfeld ermöglichen
• Investitionen von rund 100 Millionen Euro geplant
• Zur Finanzierung des Programms will GfK in den nächsten zwei Jahren weltweit rund 200 Millionen Euro an Kostensynergien erzielen
• Peter Feld, CEO der GfK SE: „Mit diesem umfassenden Transformations- und Investitionsprogramm werden wir GfK digitalisieren und wieder auf Kurs bringen. Ab jetzt richten wir alle Aktivitäten auf unsere Kunden aus – ohne Kompromisse.“

Vorstand und Aufsichtsrat der GfK SE haben ein umfassendes Transformations- und Investitionsprogramm verabschiedet, um GfK wieder auf einen nachhaltigen Wachstumskurs zu bringen. In der Vergangenheit war es dem Unternehmen nicht gelungen, die in einem dynamischen Marktumfeld veränderten Kundenerwartungen angemessen zu erfüllen. Kern der Strategie ist es, das Unternehmen von einem anerkannten Datendienstleister zu einem Anbieter analytischer und vorausschauender Produktlösungen zu entwickeln. Künftig wird sich das Unternehmen in seinen Aktivitäten deutlich stärker auf seine Kunden konzentrieren, die Digitalisierung beschleunigen und durch innovative Angebote seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern.

„GfK ist zu komplex geworden und hat wichtige Trends – gerade in der Digitalisierung – verpasst, die auch kundenseitig in den vergangenen Jahren zu Veränderungen und neuen Anforderungen geführt haben. Wir müssen jetzt unsere Wettbewerbsfähigkeit deutlich stärken und GfK digitalisieren, um das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Ab sofort richten wir alle Aktivitäten auf unsere Kunden aus – ohne Kompromisse“, sagte Peter Feld, CEO von GfK.

Konsequente Fokussierung auf Kundenbedürfnisse

Ziel der neuen Strategie ist es, Kunden auf Basis von GfKs einzigartigem Datenbestand und künftigen digitalen Lösungen dabei zu unterstützen, bessere Entscheidungen für ihr Geschäft zu treffen. GfK wird sich von nun an uneingeschränkt an den Bedürfnissen und Erwartungen der Kunden orientieren. Dies soll zum einen durch eine klare Vertriebsaufstellung gelingen, indem den einzelnen Regionen mehr Verantwortung übertragen wird. Zum anderen sollen die Geschäftsbereiche neu aufgestellt und die bisherigen Sektoren Consumer Experiences und Consumer Choices neu geordnet werden. Künftig wird das Geschäft von GfK in zwei Teams aufgebaut sein: GfK Digital und GfK Research. Bei GfK Digital wird Christoph D. Erbenich, Chief Marketing and Innovation Officer, mit seinem Team neue Innovationskonzepte entwickeln, die dann durch das Team um den neuen Chief Technology Officer, Benjamin Jones, umgesetzt werden. GfK Research wird von David Krajicek als CEO verantwortet und konzentriert sich auf bestehende Kernbereiche des Unternehmens. Peter Feld wird neben seiner Aufgabe als CEO das weltweite Geschäft von GfK in den Regionen verantworten. Mit diesen Maßnahmen stellt der Vorstand das Unternehmen so auf, dass es in Zukunft den veränderten Marktbedingungen erfolgreich begegnen und vertrauensvoll mit seinen Kunden zusammenarbeiten kann.

Umfassende Investitionen in digitale Innovationen

Um die Konkurrenzfähigkeit sowie die organisatorische Agilität zu verbessern und die nötigen finanziellen Mittel für diesen Strategieplan zu generieren, plant der Vorstand, rund 100 Millionen Euro in die Zukunftsfähigkeit von GfK weltweit zu investieren. Der Fokus soll dabei auf der unmittelbaren Bereitstellung von bislang nur dezentral verfügbaren Daten von GfK liegen. Die Kosten für den Umbau des Unternehmens sind in dem geplanten Investitionsbetrag noch nicht enthalten. Das umfassende Investitionsprogramm soll es GfK ermöglichen, Kunden künftig bessere Handlungsempfehlungen zu geben („Predictive Analytics“) sowie die schnelle Markteinführung von Produkten und digitale Innovationen voranzutreiben. Dabei wird das Unternehmen auf seine große Datenbasis und die in mehr als 80 Jahren entwickelte Methodenexpertise setzen.

Agile Organisationsstrukturen und kultureller Wandel

Ein weiteres Ziel des Transformations- und Investitionsprogramms ist es, die historisch gewachsene, komplexe Aufstellung von GfK zu vereinfachen und eine Organisationsstruktur einzuführen, mit der das Unternehmen schnell auf Veränderungen im Markt reagieren kann. In diesem Rahmen plant GfK, die stark dezentrale Struktur seiner weltweiten Standorte anzupassen und sich im Grundsatz auf einen Standort pro Land zu konzentrieren. Im Heimatmarkt Deutschland wird GfK seine Expertise überwiegend in der Zentrale in Nürnberg bündeln und, wie bereits angekündigt, im Jahr 2019 ein neues, modernes Gebäude beziehen. Von dort aus soll die Unternehmenszentrale die weltweiten Standorte effektiv unterstützen. Durch eine gebündelte, aber deutlich flexiblere Organisationsstruktur sowie durch die verstärkte Automatisierung von Prozessen, sollen weltweit Kostensynergien von rund 200 Millionen Euro über die nächsten zwei Jahre hinweg erzielt werden. Die Kosteneinsparungen will GfK erzielen, indem Sachkosten optimiert und Geschäftsprozesse zentralisiert werden, sich die Organisation besser an ihren Kunden orientiert und sich auf neue Zielsegmente fokussiert. In Deutschland werden Kostensenkungen von insgesamt etwa 20 Prozent erwartet. Der Vorstand wird umgehend in den Dialog mit den Arbeitnehmervertretern des Unternehmens treten, um die Auswirkungen auf die Belegschaft zu diskutieren und sozialverträgliche Lösungen zu sondieren.

Peter Feld sagte: „Wir sind uns bewusst, dass die Transformation in ein digitales, agiles, innovatives und kundenorientiertes Unternehmen gerade wegen des erforderlichen Wandels in unserer Unternehmenskultur Zeit braucht und nicht einfach werden wird. Die geplanten Veränderungen sind jedoch zwingend notwendig, damit wir in die digitale Transformation investieren und uns in einigen Jahren erfolgreich im Markt bewegen können. Wir werden unsere Mitarbeiter näher zusammenbringen, Hierarchien abbauen und den Kunden unsere Expertise länderübergreifend zur Verfügung stellen. Damit schaffen wir die Struktur und die Kultur, die wir für eine stärkere Kundenorientierung und einen nachhaltigen Wachstumskurs dringend benötigen.“

Die Hauptversammlung von GfK hat am 21. Juli 2017 den von den beiden Hauptaktionären GfK Verein und KKR initiierten Squeeze-out der Minderheitsaktionäre beschlossen. Dieser wird mit dem Eintrag des Übertragungsbeschlusses in das Handelsregister wirksam werden. Vorstand und Aufsichtsrat begrüßen diesen Schritt, da GfK als privates Unternehmen fokussierter und entschiedener handeln kann, was in der aktuellen herausfordernden Situation dringend erforderlich ist. Die beiden GfK-Hauptaktionäre GfK Verein und KKR unterstützen das initiierte Transformations- und Investitionsprogramm in vollem Umfang.

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Über GfK

GfK steht für zuverlässige und relevante Markt- und Verbraucherinformationen. Durch sie hilft das Marktforschungsunternehmen seinen Kunden, die richtigen Entscheidungen zu treffen. GfK verfügt über langjährige Erfahrung im Erheben und Auswerten von Daten. Rund 13.000 Experten vereinen globales Wissen mit Analysen lokaler Märkte in mehr als 100 Ländern. Mithilfe innovativer Technologien und wissenschaftlicher Verfahren macht GfK aus großen Datenmengen intelligente Informationen. Dadurch gelingt es den Kunden von GfK, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und das Leben der Verbraucher zu bereichern.

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