Möchten Sie zur deutschen Seite wechseln?JaNeina
Schließen
News
Travel and Hospitality|Germany|German

Travel Insight Mai 2017

19.06.2017

Frühbucher retten Mai ins Plus

Mit einem Umsatzplus in Höhe von 4 Prozent endet der Buchungsmonat Mai 2017 in den deutschen Reisebüros. Das Wachstum ist allerdings ausschließlich den Frühbuchern mit Abreise im November oder später geschuldet (+21 Prozent). Die mit Sommerurlauben 2017 erzielten Buchungsumsätze verharren lediglich auf Vorjahresniveau (Mai 2016: -16 Prozent).

Eine schwarze Null reicht aus, dass sich die kumulierte Bilanz der laufenden Sommersaison bei plus 3 Prozent halten kann. Zum Vergleich: Vor einem Jahr stand der Sommer 2016 zu diesem Zeitpunkt bei minus 7 Prozent. Keine Frage: Die diesjährige Sommersaison läuft wieder besser, vom Umsatzniveau einer Sommersaison 2015 ist sie aber noch entfernt (-4,7 Prozent). 79 Prozent der Sommerbuchungen des Vorjahres sind zum Buchungsstand Ende Mai 2017 bereits erreicht. Damit fehlt noch ein Fünftel Umsatz zum Erreichen des letztjährigen Sommerergebnisses – oder ein Viertel des bislang erzielten Umsatzes, um mit der Sommersaison 2015 gleich zu ziehen.

Der Mai endet als erster Reisemonat der Sommersaison 2017 mit 13,8 Pro-zent weniger Umsatz als im Vorjahr, was allerdings der Verschiebung der Pfingstferien geschuldet sein dürfte. Der Juni gewinnt im Gegenzug nämlich ordentlich hinzu – mit plus 20,6 Prozent mehr sogar, als der Mai verliert. Positiv präsentieren sich zum jetzigen Buchungszeitpunkt auch die Reisemonate Juli (+4,6 Prozent) und September (+8,8 Prozent). Insbesondere der August (-3,2 Prozent) dürfte dagegen noch Luft nach oben haben.

Es sind die Frühbucher, die im abgelaufenen Buchungsmonat Mai für das positive Resultat sorgen. Die Strategie der Reiseveranstalter, ihre Winterprogramme schon einige Wochen vor Erscheinen der neuen Kataloge zur Buchung freizugeben, trägt offenbar Früchte: Der Frühbucheranteil steigt seit Jahren. Im Mai 2017 stehen die mit Urlaubsbuchungen ab November oder später erzielten Umsätze für gut ein Viertel des gesamten Monatsumsatzes im Reisebüro (25,6 Prozent). Das sind 3,5 Prozentpunkte mehr als im Mai vergangenen Jahres. Im Mai 2013 war der Umsatzanteil der Frühbucher mit gut 12 Prozent noch weniger als halb so groß.

GfK Travel Insights

Die Auswertungen von Travel Insights, dem Tourismus-Vertriebspanel von GfK, basieren auf den Buchungsdaten von rund 1.500 Reisebüros, die den stationären Vertriebsmarkt in Deutschland repräsentativ abbilden. Durch-schnittlich 340.000 Buchungssätze dieser konstanten Stichprobe fließen pro Monat in die Systeme der GfK. Hochgerechnet auf den Gesamtmarkt erlauben die Auswertungen von GfK Travel Insights verlässliche Rück-schlüsse auf das Buchungs- und Reiseverhalten der deutschen Urlauber. Aktuelle Trends und Entwicklungen im touristischen Markt sind zeitnah nachvollziehbar.

Über GfK

GfK steht für zuverlässige und relevante Markt- und Verbraucherinformationen. Durch sie hilft das Marktforschungsunternehmen seinen Kunden, die richtigen Entscheidungen zu treffen. GfK verfügt über langjährige Erfahrung im Erheben und Auswerten von Daten. Rund 13.000 Experten vereinen globales Wissen mit Analysen lokaler Märkte in mehr als 100 Ländern. Mithilfe innovativer Technologien und wissenschaftlicher Verfahren macht GfK aus großen Datenmengen intelligente Informationen. Dadurch gelingt es den Kunden von GfK, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und das Leben der Verbraucher zu bereichern.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gfk.com/deFolgen Sie uns auf Twitter: www.twitter.com/gfk_de

Herunterladen (PDF)

General