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Press release
Retail|Switzerland|German

GfK Markt Monitor Schweiz - Jahr 2016

03.02.2017

Der Schweizer Detailhandel büßte im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr 0.8 Prozent an Umsatzvolumen ein. Damit hat sich der leichte Abwärtstrend (Vorjahr -1.9%) wieder etwas erholt. Lediglich in vier Monaten – Februar, April, August und November 2016 konnte ein Plus erreicht werden, alle anderen Monate schließen pari oder mit einem Minus ab.

Die Umsätze des Schweizer Detailhandels auf Basis des GfK Marktmonitors verzeichneten in 2016 ein Minus von 0.8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Während die Monate Oktober und Dezember im Minus lagen, sorgte der November mit einem Plus von 2.8 % für ein Zwischenhoch im dritten Quartal.
Die Unterschiede zwischen den Bereichen Lebensmittelhandel (+ 0.1 Prozent) und dem NonFood-Handel (- 2.3 Prozent) sind weiterhin augenscheinlich, diese Schere hat sich weiter geöffnet.

Der bis Ende 2016 ausgebliebene Winter hinterließ Spuren im Einkaufsverhalten. Bei milden Temperaturen verspürten die Konsumenten wenig Lust, Winterbekleidung (Schuhe oder Sportbekleidung) und Wintersportartikel (Skis etc.) zu kaufen. Der Ausverkauf begann auch dieses Jahr sehr früh.

Im Gegensatz zum stationären Handel konnte der Distanzhandel (Online- und Versandhandel) in 2016 weiter zulegen. Detaillierte Daten werden Anfang März 2017 publiziert.

Die Teuerung beläuft sich insgesamt auf stabilen Niveau, auch die Aussichten für die nächsten Jahre sind nicht anders. Sie betrug im Dezember 2016 gegenüber dem Vorjahresmonat - 0.1 Prozent und die durchschnittliche Jahresteuerung betrug im Jahr 2016 -0,4 Prozent. Für das Jahr 2017 prognostiziert das Bundesamt für Statistik eine Teuerung von 0 Prozent und für 2018 dann wieder eine leichte Erhöhung von 0.2 Prozent.

Der GfK Markt Monitor Schweiz ist eine Dienstleistung der GfK Switzerland AG in Zusammenarbeit mit über 40 grossen Schweizer Detailhändlern. Diese erzielen rund 50 Prozent des gesamten Detailhandelsumsatzes. Nicht integriert ist der Fachhandel.

Grafiken zum Markt Monitor 2016

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Lukas Häusermann
Lukas Häusermann
Marketing and Communications
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