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Press release
Fashion and Lifestyle|Switzerland|German

Der Fashion-Markt Schweiz schrumpft auch 2015, mit -4.8% deutlicher als zuvor

Hergiswil, 08.03.2016

Die Schrumpfung im gesättigten Fashion-Markt hält unvermindert an, alle Bereiche sind betroffen. Gründe sind neben strukturellen Entwicklungen auch der Auslandeinkauf sowie der zu warme Winter. Accessoires (Handschuhe, Mützen, Schals etc.) litten 2015 besonders stark.

Die soeben publizierte Gesamtmarktschätzung der GfK zum Fashion Markt Schweiz (inklusive Schuhe) zeigt einmal mehr, dass die umsatzmäßige Negativentwicklung unverändert anhält. Im Jahr 2015 entwickelte sich der Gesamtmarkt mit -4.8% erneut deutlich rückläufig, per Jahresende resultiert ein Totalvolumen von CHF 9.43 Mia. Die Schrumpfung zeigt sich in allen Teilmärkten, besonders stark fällt sie bei den Accessoires ins Gewicht
(-10.2%). Geschlechterspezifisch betrachtet geben die Frauen (59.4% Anteil) weiterhin doppelt so viel Geld aus für Fashion wie die Männer (28%).

Seitens der Marktakteure ist festzuhalten dass die Zeit der Flächen-expansion weitgehend vorbei ist, der Fokus richtet sich aktuell auf die Optimierung der bestehenden Flächen. Der Markt bleibt jedoch dynamisch: (neue) Akteure prüfen oder realisieren den Markteintritt mit neuen Konzepten, andere ziehen sich aus dem Markt zurück.

Gründe für die nun seit 2010 anhaltende negative Entwicklung sind die generelle Marktsättigung (es herrscht ein Verdrängungskampf), ein Trend weg von formeller Kleidung hin zu günstigerer Casual-Bekleidung (speziell in der Herrenbekleidung), sowie in der letzten Berichtsperiode insbesondere auch der zunehmende Auslandeinkauf (siehe GfK Studie vom Februar 2016) und der warme Winter, welcher kein grosses Bedürfnis nach spezifischer Kleidung aufkommen ließ.

Charts Marktdefinition und Schätzung

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Lukas Häusermann
Lukas Häusermann
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