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GfK und KKR unterzeichnen Investorenvereinbarung zur Unterstützung der langfristigen Wachstumsstrategie von GfK

09.12.2016

KKR kündigt freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für GfK an

  • KKR wird freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für GfK zum Preis von EUR 43,50 pro Aktie in bar abgeben
  • Das geplante Angebot von KKR bietet eine attraktive Prämie von rund 44 Prozent auf den geschätzten volumengewichteten Durchschnittskurs der Aktie in den vergangenen drei Monaten vor Bekanntgabe des Angebots
  • GfK Verein wird mit einem Anteil von 56,46 Prozent Mehrheitsaktionär von GfK bleiben
  • Vorstand und Aufsichtsrat heißen das freiwillige Übernahmeangebot willkommen und unterstützen es
  • Die Mitglieder des Vorstands beabsichtigen, ihre persönlich gehaltenen Aktien anzudienen
  • GfK wird weiterhin ihren Hauptsitz in Nürnberg haben
  • KKR beabsichtigt, das Wachstum des Unternehmens und den Wandel hin zu einem global führenden Anbieter von integrierten, technologiebasierten Lösungen in der Marktforschung zu
    unterstützen

GfK SE („GfK”) und Acceleratio Capital N.V., eine Holdinggesellschaft im Besitz von Fonds, die durch Kohlberg Kravis Roberts & Co. L.P. (gemeinsam mit verbundenen Unternehmen, „KKR”) beraten werden, haben eine Investorenvereinbarung unterzeichnet, auf deren Grundlage KKR ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für alle ausstehenden, öffentlich gehandelten Aktien von GfK für EUR 43,50 pro Aktie in bar unterbreiten wird. Der Vorstand und Aufsichtsrat von GfK haben dieser Investorenvereinbarung zugestimmt. Vorbehaltlich der Bedingungen der Investorenvereinbarung und ihrer gesetzlichen Sorgfaltspflichten, insbesondere der Prüfung der von KKR zu veröffentlichenden Angebotsunterlage, heißen Vorstand und Aufsichtsrat von GfK das freiwillige Übernahmeangebot willkommen und unterstützen es.

Gemäss der heutigen Ankündigung von KKR enthält das Angebot eine attraktive Prämie von rund 44 Prozent auf den geschätzten volumengewichteten Durchschnittspreis der vergangenen drei Monate vor Bekanntgabe des Angebots. Laut Mitteilung von KKR wird dem Übernahmeangebot – unter anderem – eine Mindestannahmequote von 18,54 Prozent zugrunde liegen. Der Vollzug der Transaktion bedarf der Zustimmungen von Kartell- und Investmentkontrollbehörden. KKR hat mitgeteilt, dass die Finanzierung der Transaktion vom Bieter getragen wird und keinen Einfluss auf die Bilanz von GfK haben wird. Die Mitglieder des Vorstands von GfK beabsichtigen, das Angebot anzunehmen und ihre persönlich gehaltenen Aktien anzudienen.

GfK wurde darüber informiert, dass ihr Mehrheitsaktionär GfK Verein und KKR beabsichtigen, gemeinsam den strategischen Wandel von GfK und deren Weg zu nachhaltigem, profitablem Wachstum zu unterstützen und eine Vereinbarung abgeschlossen haben, wonach der GfK Verein keine Aktien andienen wird und somit Mehrheitsaktionär von GfK mit einem Anteil von 56,46 Prozent bleiben wird. GfK wurde darüber informiert, dass eine Gesellschaftervereinbarung in Kraft tritt, wenn das Übernahmeangebot vollzogen wird.

Gerhard Hausruckinger, Sprecher des Vorstands und CCO: „Der Vorstand hat den Einstieg eines erfahrenen und finanzstarken Partners befürwortet, deswegen freuen wir uns über die aktuelle Entwicklung. Wir begrüßen das Angebot von KKR und glauben, dass diese Transaktion für unsere Kunden und Mitarbeiter Vorteile bringen und für unsere Aktionäre unmittelbar Wert schaffen wird. Mit der Investorenvereinbarung haben wir unsere Unternehmensziele mit dem geplanten neuen Aktionär abgestimmt. Die Erfahrung von KKR in der Marktforschung, die finanzielle Stärke und die Stabilität, die diese Transaktion für unsere Eigentümerstruktur bietet, werden uns dabei helfen, unsere Strategie noch schneller und effektiver umzusetzen.“

„Das Ziel dieser Transaktion ist es, den strategischen Wandel von GfK zu unterstützen und zu forcieren. Wir verbinden das umfassende Wissen des GfK Vereins mit der internationalen Markt- und Branchenexpertise eines führenden globalen Investors. Wir sind davon überzeugt, dass KKR der richtige Partner ist, um die Strategie des Vorstands zur Neupositionierung von GfK zu unterstützen. Es ist sowohl im Interesse des gesamten Unternehmens, als auch seiner Mitarbeiter und Kunden, langfristiges Wachstum zu erzielen”, sagt Ralf Klein-Bölting, Vorsitzender des Aufsichtsrats von GfK.

„Wir glauben, dass GfK sich an einem entscheidenden Punkt in seiner Entwicklung und Marktpositionierung befindet und freuen uns darauf, das Unternehmen tatkräftig dabei zu unterstützen, sein Potenzial zu realisieren“, sagte Philipp Freise, Partner und Leiter des TMT-Investmentteams von KKR in Europa.  

Mit seiner Erfolgsbilanz, der umfassenden Erfahrung und seinem internationalen Netzwerk ist KKR der perfekte Partner für GfK. KKR ist seit rund 40 Jahren ein führender Investor im Private-Equity-Bereich und wird noch immer von seinen Gründern, Henry Kravis and George Roberts, geführt. KKR hat erfolgreich in Deutschland und im deutschsprachigen Raum investiert und verfügt über umfassende Erfahrungen im Medien- und Technologiesektor, etwa durch Beteiligungen an Nielsen und ProSiebenSat1. Im Zuge der Investition von KKR konnte Nielsen seine Umsätze und das EBITDA durch eine Kombination aus Investitionen in das Digitalgeschäft und Übernahmen in strategischen Wachstumsmärkten steigern.

Wie in der Investorenvereinbarung festgelegt, beabsichtigt KKR, den Vorstand und die Wachstumsstrategie des Unternehmens zu unterstützen, beispielsweise durch die Förderung neuer Produktentwicklungen und Dienstleistungen (z.B. Digitalisierung). Die Struktur des Aufsichtsrats von GfK bleibt unverändert. Auch künftig werden sechs Anteilseigner-Vertreter und vier Arbeitnehmer-Vertreter dem Aufsichtsrat angehören. Der GfK Verein wird seine drei Sitze im Aufsichtsrat behalten. Nürnberg wird Zentrale und Sitz von GfK bleiben.

Struktur der Transaktion

GfK hat eine Investorenvereinbarung mit KKR abgeschlossen, die die wesentlichen Punkte der Transaktion festlegt und deren Abschluss vom Vorstand und Aufsichtsrat von GfK beschlossen wurde.

KKR hat bekannt gegeben, dass der Investor ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für alle öffentlich-gehandelten Aktien von GfK zu einem Preis von EUR 43,50 pro Aktie abgeben wird. KKR rechnet mit einem Start der Angebotsfrist vor Weihnachten und mit dem Abschluss Ende Februar 2017.

Die Angebotsunterlage, die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin genehmigt werden muss, wird in Übereinstimmung mit dem Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz WpÜG zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden. Die Angebotsunterlage wird auch auf der Website von GfK einsehbar sein, unter www.gfk.com.

Deutsche Bank ist die beratende Bank des Vorstands von GfK, die rechtliche Beratung von GfK erfolgt durch Jones Day. Für den Aufsichtsrat sind Metzler Corporate Finance als Finanzberater und White & Case als Rechtsberater tätig.

Wichtige rechtliche Information / Haftungsausschluss

Diese Pressemitteilung ist keine Stellungnahme des Vorstands oder des Aufsichtsrats zu dem angekündigten öffentlichen Übernahmeangebot. Der Vorstand und der Aufsichtsrat werden eine begründete Stellungnahme in Einklang mit § 27 WpÜG nach Veröffentlichung der Angebotsunterlage durch KKR abgeben. Den Aktionären wird empfohlen, die gesamte Stellungnahme zu lesen, bevor sie eine Entscheidung darüber treffen, das Übernahmeangebot anzunehmen oder abzulehnen. Das allein maßgebliche Dokument für das Übernahmeangebot ist die Angebotsunterlage des Bieters KKR.

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