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Press release

GfK veröffentlicht Kaufkraft 2015 für Österreich

14.04.2015

Regionalisierte GfK Kaufkraftdaten für die DACH-Region

Bruchsal, 14. April 2015. – Ab sofort sind die GfK Kaufkraftdaten für Österreich und die Schweiz auf Stand 2015 verfügbar. Zwischen den beiden Nachbarstaaten gibt es ebenso deutliche Kaufkraftunter-schiede wie innerhalb der Länder. Die GfK Kaufkraftstudie untersucht die regionale Verteilung der Kaufkraft von der Ebene der Bundes-länder bis zu feinräumigen Postleitzahlgebieten.

Für die Schweiz prognostiziert GfK im Jahr 2015 eine Kaufkraft von 37.651 Euro je Einwohner. Die Gesamtsumme der Kaufkraft in der Schweiz liegt im Jahr 2015 bei 307,9 Mrd. Euro (inklusive Liechtenstein).

Die Gesamtsumme der Kaufkraft liegt in Österreich im Jahr 2015 bei rund 187,7 Milliarden Euro. Das entspricht im Schnitt 22.067 Euro pro Kopf, die jedem Österreicher für den Konsum, die Miete oder Lebenshaltungskosten zur Verfügung stehen.

Damit liegen die Österreicher und die Schweizer im pro-Kopf-Vergleich vor den Deutschen: Der durchschnittliche Bundesbürger hat im Jahr 2015 eine Kaufkraft von 21.449 Euro. Die Gesamtsumme der deutschen Kaufkraft – 1.732,4 Milliarden Euro – übertrifft die der Nachbarn um ein Vielfaches. Dies überrascht bei rund 80,8 Mio. Einwohnern in Deutschland gegenüber rund 8,2 Mio. in der Schweiz und 8,5 Mio. in Österreich allerdings nicht.

Die Kaufkraft misst das verfügbare Nettoeinkommen der Bevölkerung inklusive staatlicher Leistungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld oder Renten. Der Fokus der Studie des Geomarketing-Bereichs von GfK liegt in der Herausarbeitung der regionalen Unterschiede. Die Studie zeigt, wie regional verschieden die Kaufkraft verteilt ist, sowohl im nationalen Vergleich wie auch innerhalb der Länder.

Österreich

Niederösterreich ist das einzige Bundesland, das mit rund 4 Prozent deutlich über dem österreichischen Durchschnitt liegt. Wien folgt auf Rang zwei. Dicht gefolgt wird das Hauptstadtbundesland von Vorarlberg, Salzburg und Oberösterreich, die alle knapp über dem Bundesdurchschnitt liegen. Die anderen Bundesländer liegen etwas unter dem Durchschnitt.

Interessant ist der Blick auf die Kaufkraft je Haushalt. Auch hier führt Niederösterreich und kann sich sogar gut acht Prozent vom Durchschnitt absetzen. Auf gut sieben Prozent über dem Durchschnitt kommt das Burgenland, gefolgt von Vorarlberg. Wien schneidet im Vergleich der Kaufkraft je Haushalt am schwächsten ab: Ein Wert von rund 12 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt spiegelt wieder, dass die Zahl der Einpersonenhaushalte in der Hauptstadt höher ist – mit nur einem Verdiener sinkt entsprechend die durchschnittliche Haushaltskaufkraft.

Bezirke

Unter den zehn kaufkraftstärksten Bezirken Österreichs gehören nur zwei Bezirke nicht zu Wien: Mödling und Eisenstadt. Das Wien-dominierte Ranking der Bezirke verdankt sich allerdings nicht nur der tatsächlich hohen Kaufkraft im Hauptstadt-Bundesland, sondern auch seiner recht feinräumigen Unterteilung in 23 Bezirke.

Der Bezirk „Wien 1 – Innere Stadt“ ragt mit einer pro-Kopf-Kaufkraft von 41.115 € gut 86 Prozent über den österreichischen Durchschnitt heraus. Mit rund einem Viertel weniger Kaufkraft hat der 13. Wiener Bezirk, Hietzing Rang zwei inne. Dort liegt die Kaufkraft bei rund 30.136 € pro Kopf und 36,6 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Die Einwohner Mödlings in Niederösterreich haben rund 30 Prozent mehr als der Durchschnitt und kommen mit 28.617 € pro Kopf auf Rang drei. Der Stadtbezirk von Eisenstadt liegt auf Rang 10 – dort beträgt die pro-Kopf-Kaufkraft 16,2 Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt.

Ergebnisse zur GfK Kaufkraftstudie Deutschland 2015 finden Sie in der Pressemitteilung vom 15.12.2014 unter www.gfk.com/de/news-und-events/presse/pressemitteilungen/Seiten/GfK-Kaufkraftstudie-Deutschland.aspx

Zur Studie

Die GfK Kaufkraft ist definiert als die Summe aller Nettoeinkünfte der Bevölkerung, bezogen auf den Wohnort. Neben dem Nettoeinkommen aus selbstständiger und nichtselbstständiger Arbeit werden ebenso Kapitaleinkünfte und staatliche Transferzahlungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld und Renten zur Kaufkraft hinzugerechnet. Von diesem verfügbaren Einkommen sind allerdings noch nicht die Ausgaben für Lebenshaltungskosten, Versicherungen, Miete und Nebenkosten wie Gas oder Strom, Bekleidung oder das Sparen abgezogen. Basis der Berechnung sind, neben der Lohn- und Einkommenssteuerstatistik, einschlägige Statistiken zur Berechnung der staatlichen Leistungen sowie Prognosewerte der Wirtschaftsinstitute. GfK hat die erste Kaufkraftberechnung 1937 durchgeführt.

Weitere Informationen

zu den GfK Marktdaten finden Sie unter www.gfk.com/at/loesungen/geomarketing/Marktdaten/Seiten/Marktdaten.aspx

Bildmaterial

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