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Cyber Risk – Die Katastrophe ist nur einen Click entfernt

29.06.2016

Die Digitalisierung vieler Geschäftsbereiche bringt für Unternehmen Chancen und Risiken. Diese „Cyber-Risiken“ können im Ergebnis finanzielle Verluste und Einschränkungen im Betrieb bedeuten. Unternehmen kommen an diesem Thema also nicht vorbei und Versicherer reagieren darauf mit spezifischen „Cyber-Produkten“. Hier kann es darum gehen, die Kontrolle und Sicherheit mit Blick auf IT-Systeme zurückzugewinnen. GfK hilft Versicherern dabei, die Bedürfnisse der Kunden zu erkunden und zu identifizieren. Und im nächsten Schritt, entsprechende Versicherungspakete zu schnüren.

Spektakuläre digitale Verbrechen haben zuletzt immense öffentliche Aufmerksamkeit gefunden. Dabei geht es um große Kapitalverbrechen.

Zuletzt erbeuteten Kriminelle beim virtuellen Bankraub auf die Zentralbank von Bangladesch 81 Millionen Dollar. Der Schwachpunkt war hier die Software des internationalen Zahlungsverkehrs SWIFT. Dort fiel nicht auf, dass falsche Identitäten im Namen des Finanzinstituts Überweisungen auf ein philippinisches Konto vornahmen. Das zeigt, wie unzureichend sogar die Devisenreserven einer Nation gegen neue Bedrohungen geschützt sind.

Aber auch auf Unternehmensebene sind Cyber-Angriffe inzwischen ein ernstes Problem.

Speziell Banken sind inzwischen intensiver mit der Außenwelt vernetzt als noch vor wenigen Jahren. Einerseits bieten die Institute ihren Kunden immer mehr Zugangsmöglichkeiten und andererseits führen die zunehmenden Effizienzbemühungen zu einer immer stärkeren Nutzung von Drittanbietern. Diese stellen unter anderem ihre Daten-Cloud-Services zur Verfügung. Diese Bereiche sind bevorzugte Angriffsflächen für Cyber-Attacken.

Die negativen Konsequenzen solcher Angriffe sind vielfältig:

• Finanzielle Verluste - zum Beispiel über betrügerische Überweisungen oder Erpressung. Die Hacker dringen in das IT-System ein und Übernehmen in erpresserischer Absicht bis zur Zahlung die Kontrolle. In diesem Fall kommt sogenannte Ransomware zum Einsatz. Diese gelangt durch trojanerverseuchte Dateien ins Unternehmen - geöffnet von unbedarften Bankangestellten.
• Eine andere erhebliche Störung des Geschäftsbetriebes entsteht durch DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service). Hierbei wird beispielsweise die Homepage mit einer riesigen Menge von Anfragen bombardiert, was im Ergebnis zu einer Überlastung der Infrastruktur führt. Die Site ist nicht mehr aufrufbar, was insbesondere bei Online-Banken, aber auch Online-Händlern zu empfindlichen Verlusten führen kann.
• Reputationsschäden sind eine generelle Folge solcher Angriffe. Bei der bisher grössten bekannten Cyberattacke wurden 2014 der US-Bank JP Morgan Kundendaten von 76 Millionen Kunden und 7 Millionen mittelständischen Firmen gestohlen. Das Vertrauen in die Sicherheit wurde dadurch empfindlich gestört.

Als Reaktion auf Cyber-Risiken bieten einige Versicherer bereits erste Lösungen an, die ihrerseits auf ihre Bewährungsproben warten. Die entsprechenden Produkte enthalten beispielsweise folgende Services:

• die Reparatur von IT-Systemen
• juristische Dienstleistungen
• spezialisiertes Krisenmanagement und die Bereitstellung von Notfall-Hotlines
• eine externe Datenlagerung
• das Verwalten von Passwörtern

Laut des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik waren allein in den letzten zwei Jahren nahezu 60 Prozent der deutschen Unternehmen Ziele von Cyber-Attacken. Angesichts solcher Zahlen wird schnell deutlich, wie immens groß und dringend der  Bedarf an effektiven und professionellen Verteidigungs- und Absicherungsstrategien ist. Die GfK Finanzmarktforschung begleitet Sie gerne bei der Suche nach den schlagkräftigsten Antworten auf die zunehmenden Gefahren der digitalen Welt. Mit Sicherheit. 

Ihr Ansprechpartner
Mag. Ursula Swoboda
Mag. Ursula Swoboda
Austria
+43 171710 199
Dipl.- Demogr. Christina Tönniges
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